Worum geht’s

Assistierter Suizid – auch Freitodbegleitung genannt – ist in Deutschland legal. Aktuell wird jedoch in mehreren Bundestagsfraktionen über eine neue gesetzliche Regelung diskutiert. Wir möchten das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende verteidigen und benötigen Ihre Unterstützung!
Unterstützen
Sie haben die Möglichkeit, Abgeordnete gezielt auf mögliche Folgen einer neuen gesetzlichen Regelung aufmerksam zu machen. Klicken Sie unten, um den/die Abgeordnete:n Ihres Wahlkreises zu finden und eine der beiden vorformulierten E-Mails an diese:n zu verschicken. Damit unterstützen Sie den
offenen Brief der 60.000.
Über die DGHS
Initiator dieser Seite ist die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Die DGHS ist eine Bürgerrechts- und Patientenschutzorganisation mit mehr als 70.000 Mitgliedern und setzt sich seit über 45 Jahren für Selbstbestimmung im Leben und am Lebensende ein.
Unser Schutzkonzept
Weil es mein Leben ist – 7 Erfahrungsberichte
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V.
E-Mail frage(at)humanes-sterben.info
Telefon 030/21 22 23 37-0
Adresse
Mühlenstraße 20
10243 Berlin
DGHS Webseite




















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Sind Freitodbegleitungen nur bei schwerer Krankheit möglich?
Viele Menschen glauben das. Tatsächlich ist eine schwere Krankheit jedoch keine notwendige Voraussetzung für eine Freitodbegleitung.
Ein Urteil für die Selbstbestimmung
Am 26. Februar 2020 entschied das Bundesverfassungsgericht: Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben gehört zur persönlichen Freiheit jedes Menschen.
Was heißt selbstbestimmt sterben?
Selbstbestimmung am Lebensende setzt Wissen voraus. Nur wer seine Möglichkeiten kennt, kann Entscheidungen treffen, die wirklich zu den eigenen Wünschen und Vorstellungen passen.
Unser Leben, unsere Wahl
Dr. Florian Langenscheidt und Andrea Bury beschäftigen sich seit vielen Jahren intensiv mit Fragen von Glück und Zufriedenheit, von Sinn und Eigenverantwortung. Diese Haltung gilt für die DGHS-Mitglieder auch am Lebensende.
Pressekonferenz 2025
Am 27.01.2026 haben wir auf unserer jährlichen Pressekonferenz die Zahlen für das Jahr 2025 vorgestellt. Die DGHS hat letztes Jahr insgesamt 898 Freitodbegleitungen vermittelt.
Die Rechtslage zur Freitodbegleitung
Robert Roßbruch, Präsident der DGHS, erklärt die rechtliche Situation zur Freitodbegleitung in Deutschland.
Bundesverfassungsgericht
Der assistierte Suizid ist in Deutschland erlaubt, wenn die Entscheidung freiverantwortlich, ohne Druck und dauerhaft getroffen wird. Viele Menschen wissen das nicht.
Niemand muss in die Schweiz fahren
Viele Menschen glauben noch immer, dass der assistierte Suizid, auch Freitodbegleitung genannt, in Deutschland verboten sei – oder nur im Ausland möglich ist. Das stimmt nicht.
Vodcast „Klug & Tod“
Alle Folgen sehen
Neuer Vodcast: „Klug & Tod"
Der Videopodcast „Klug & Tod” öffnet den Dialog über Themen, die oft tabuisiert werden. Johanna Klug führt mit klarer, emotional nahbarer Sprache durch Gespräche, die neue Perspektiven ermöglichen. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.
Folge 3: Florian Langenscheidt und Andrea Bury: Bis dass der Tod euch eint?
In dieser Folge spricht Johanna Klug mit Florian Langenscheidt, Verleger, Unternehmer und Glücksforscher, sowie mit seiner Partnerin Andrea Bury: Unternehmerin und Stiftungsgründerin. Florian Langenscheidt beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Glück und widmet sich in seinem Werk auch der „dunklen Seite“: dem Abschied, der Selbstbestimmung und dem Lebensende. Ein Gespräch über Liebe, Leben und die vielleicht intimste Entscheidung überhaupt.
Folge 2: Nikola Kress – Wie begleitet man sein Kind beim Sterben?
In dieser Folge spricht Johanna Klug mit Nikola Kress, Schauspielerin, Malerin und Mutter eines Sohnes. Ihre Geschichte ist sehr bewegend und beinhaltet die schlimmste aller Fragen: Wie begleitet man sein Kind beim Sterben? Ihr Sohn Robin leidet seit seiner Geburt an Muskelschwund. Mit Mitte 30 entscheidet sich Robin für einen selbstbestimmten Tod. Wie Nikola Kreß diese Entscheidung mitging und dann wieder zurück ins Leben fand, ist Thema dieses Gesprächs.
Folge 1: Christine Westermann – Wann ist Abschied federleicht?
In der ersten Folge spricht Johanna Klug mit Christine Westermann, Journalistin, Moderatorin, Podcasterin und Bestsellerautorin. Sie erzählt von dem prägendsten Abschied ihres Lebens: dem Tod ihres Vaters, als sie 13 Jahre alt war. Es geht um Abschied, Trauer und Humor im Angesicht des Todes, um Glauben und um die Frage, wie wir leben wollen, wenn wir wissen, dass das Leben endlich ist.